Neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen beim Hospizdienst Tobit

Heilsame Begleitung durch qualifizierte Mitarbeiterinnen

Neun Frauen haben nach einer etwa 7-monatigen Ausbildung ihren ehrenamtlichen Dienst beim Hospizdienst Tobit begonnen. Tobit wird gemeinsam vom Paderborner Caritasverband und dem Brüderkrankenhaus St. Josef getragen. Die Zertifikate überreichten Christoph Robrecht, Brüderkrankenhaus, und Irmhild Köhler, Caritasverband Paderborn.


Die neuen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen begleiten ab jetzt einen schwerkranken oder sterbenden Menschen individuell auf seinem letzten Lebensabschnitt zu Hause, in Wohnheimen oder im Krankenhaus.

Zuvor haben sie sich in einem 100 Stunden umfassenden Befähigungskurs unter der Leitung der beiden Koordinatorinnen, Brigitte Badke und Ulrike Heinzen, auf ihren Einsatz vorbereitet. Im Kurs ging es zum einen um die medizinischen, psychischen und spirituellen Aspekte im Sterbeprozess, zum anderen um die hospizliche Haltung bei der Begleitung eines sterbenden Menschen. Cicely Saunders, die Gründerin der Hospizbewegung, sagte einmal: „Was immer in den letzten Stunden eines Menschen geschieht, kann viele bestehende Wunden heilen,…“. Das vermittelte Wissen und der Erfahrungsaustausch haben die Neuen geprägt, so dass sie sich jetzt auf eine möglichst heilsame Begleitung einlassen können.
Auch nach der Ausbildung sind der Austausch und die Begleitung der Ehrenamtlichen ein wichtiger Bestandteil der Unterstützung durch die Koordinatorinnen, damit dauerhaft professionelle Begleitung sicher gestellt ist.

Inzwischen engagieren sich  rund 35 ehrenamtliche Mitarbeiter, Männer und Frauen, bei Tobit. Ein neuer Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Mitarbeitende ist bereits für den kommenden November geplant. Dort sind noch ein paar Plätze frei.